Dienstag, Februar 09, 2010

i'd need a guillotine to get you off my mind.

bis vor einer stunde sagten mir die gowns noch gar nichts. aufgelöst haben sie sich, und ich hab offensichtlich was verpasst. ihr letzter track, "stand and encounter", ist ein siebzehnminütiges epos zwischen intimität und zerstörung, völlig unmittelbar. eine reise durch einen kopf, einen gedankengang, der sich zu ende spinnt. der konsequent zu ende gedacht wird. leidenschaft hat immer ein destruktives moment, hier bündelt sich energie, hier mutet gewalt anmutig und schön an, und das ganz jenseits affiger ästhetisierungen, sondern weil es ein grundbedürfnis ist. da wird eine textur geschaffen, die so dicht ist, dass man ihre zusammensetzung nur schwer erkennt: irgendwann weiß man nicht mehr, ob die sounds von einer gitarre, einem cello oder einer menschlichen stimme kommen, alles kulminiert und bricht zusammen und wächst sich aus und wird ausdruck, klar und deutlich. was vom herzen kommt, muss mit gewalt herausgepresst werden, dunkles muss gesagt werden, damit es weiß wird. boah, ist das esoterisch?

2 Comments:

Anonymous evi said...

ja. :)

10:36 vorm.  
Blogger f.j. kaputt said...

rrr!

10:44 nachm.  

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