Sonntag, September 17, 2006

six in the morning. let the silence be our song.


in einer band, in der ich mal vor ein paar jahren gespielt habe, schrieb ich tatsächlich mal einen text über den bucovina club. textlich und musikalisch war das ein absoluter lifter puller ripoff. mit dem unterschied, dass ich eben nicht craig finn, sondern in diesem falle ein knapp 20-jähriges landei war. aber der song hat meinen damaligen enthusiasmus gegenüber bucovina club ziemlich gut eingefangen. das, worum es für mich dabei ursprünglich ging. assipunks und bänker, die zusammen tanzen. eine feier ohne grenzen und negative ausfälle, wo es mehr um das zusammenkommen ging, als ich mir hätte vorstellen können. bei lifter puller klang das so:

"[...] the nightlife is the only thing that could possibly save us / the turntables have enslaved us / the pigs, they have enraged us / the schoolbuses are slave trains / the billboards are our bloodstains / the kids shout "halleluiah!" let the flyers be our psalms / let the promoters be our prophets, let the sirens be our songs / and the words came from the porches and the kids stood just like soldiers [...]."

bei mir war das ein wenig holpriger:
"
there’s a subtle kind of violence in all these grins, a warm one, that wraps you up until you wake up / some young turks with the vaseline hair making out with the h&m girls while smoke stings the eyes / testosterone tastes like blood. you know i don’t like life but I like this time / endorphin smells like sweat. i like it this time / i sure dig life after bucovina she said. i dig life after bucovina she said / six in the morning. let the silence be our song."
naja, die referenz war offensichtlich.

und klar, dass das nicht immer so bleiben würde. heute sieht bucovina ein wenig anders aus, ich mache eher theke wegen dem hohen trinkgeld als wegen der besonderen art von menschen. die die leuchten werden immer seltener. die meisten menschen, die da hinkommen, kommen wegen der legende, dem was mal war. und dem billigen schnaps. manchmal auch wegen den billigen aufreiß-sprüchen. und doch gibt es beinahe nichts besseres, als morgens um halb acht, durchgekämpft und doch noch ein ouzo auf den weg, durch die stadt zu wandern, im ersten sonnenlicht, zu lächeln und selbst zu leuchten.

dieses pfauenauge habe ich gegen ein uhr nachts in unserem gang, direkt hinter der vor schweiß triefenden theke entdeckt und mir geschworen, dass ich einfach nach hause gehe, wenn es später aufgrund von sauerstoffmangel tot ist. aber es hat überlebt und ich musste bis zum ende weiter machen.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

das mit der penunze ist mir immer noch nicht klar, aber wenigstens hast du das mit den comments geändert. toll, jetzt kann ich so geistreiche sachen schreiben wie:
auf dem ersten foto schaut der herr paluka den damen auf den arsch. tststs!

1:02 vorm.  

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